You are currently viewing Das tat weh

Das tat weh

  • Beitrags-Autor:
  • Beitrags-Kategorie:Blog

Meine Lernerfahrung für Dich!

Morgens 6 Uhr in der Nähe von Braunschweig. Mit meinem Mann hatte ich mich zum morgendlichen Schwimmen verabredet, er nimmt mich mit. Auf die Frage, ob wir hinterher kurz 5 min am Baumarkt, der auf dem Weg liegt, anhalten können um 1 Teil rauszuholen, bekomme ich eine 5 Minuten Erklärung, warum das nicht geht und warum er unter Druck steht. Wieder mal. Kenne ich.

Was ich nicht kenne ist meine Beobachtung meiner Selbst. Was passiert? Ich übernehme den Druck, den er verspürt und fange an mich darüber zu ärgern. Ich nehme wahr, was in meinem Kopf gerade passiert.

Im Schwimmbad ist es ziemlich dunkel. Schwimmen heißt für mich abtauchen und loslassen. Wenn zu viele Menschen da sind, fällt mir das schwer, weil ich dauernd aufpassen muss. Okay, ich komme aus dem Leistungssport und habe daher ein Tempo im Wasser, was etwas über dem Durchschnitt liegt.

In meinem Kopf kreist die Aussage meines Mannes, ab 7 Uhr werde es leerer im Bad. Also gestalte ich mein Programm danach.

Es ist 7 Uhr, was passiert? Immer mehr Menschen tummeln sich auf unserer Bahn. Ein entspanntes Rückenschwimmen ist undenkbar. Innerlich fluche ich. Zwei Bahnen weiter schwimmt nur eine Frau. Prima, ich wechsele, überhole, drehe mich auf den Rücken und fühle mich frei.

Dann rumst es gewaltig. Ich bin mit dem Kopf voll gegen die Wand gedonnert, die in der Mitte der  50 Meter Bahn installiert ist. Das war mir und meiner eingeschränkten Wahrnehmung in der Dunkelheit bei leichtem Stress Erleben entgangen. Ich fluche erneut.

Warum müssen die auch diese blöde Bahn teilen? Natürlich hat mein Verstand Antworten darauf: Platzgründe, Abstand etc. Gleich darauf wird mir klar, was weiter passiert in meinem Kopf. Zu meiner vermeintlichen Entlastung habe ich sofort die Schuld im Außen gesucht nämlich bei den „Wanderstellern“.

Was wäre eigentlich wenn ich anders denken würde. Es rumst und ich fange an mich selbst zu beschuldigten. „Wie blöd kann man denn eigentlich sein? So etwas Beklopptes kann auch nur Dir passieren! Du bist eben selbst Schuld und hast das verdient!“ Wie würde es mir jetzt gehen? Was machen diese Gedanken mit mir?

Variante drei könnte wie folgt aussehen: Es rumst und ich denke, „Au, das tat weh! Diese Wand kommt jetzt irgendwie ungelegen. Sie ist da und das ist okay. Auf der anderen Seite befinden sich weitere 25m Wasserfläche und die sind sogar völlig ungenutzt.

Meine Lernerfahrung auch für Dich:

    • Klare Kommunikation ist die Basis. Wenn mein Mann viel Druck hat, darf er das mitteilen und dann gern alleine fahren, denn Sport ist für mich eine Energietankstelle.
    • Stresserleben engt meinen Fokus ein, ich sehe Hindernisse nicht oder mache Fehler
    • Meine Erwartungen stimmen nicht immer mit der Realität überein. Ich darf flexibel bleiben.
    • Stimmungen schnell aufnehmen kann ich. Wenn sie negativ sind, darf ich mich abgrenzen.

Der stetige Strom der Aufmerksamkeit ist ……. eine hohe Kunst. Meine Erfahrung in der Arbeit mit über 1000 Menschen: Mehr Aufmerksamkeit erreichen wir durch mehr entspannte Gehirnfrequenzen, durch Bremsen, Auszeiten, Pausen oder gezielt durch Meditation und das gern auch effektiv in Kombination mit Bewegung.

Gelingt es Dir regelmäßig abzuschalten und aufzutanken?

Wie geht es jetzt weiter?

Lass uns gemeinsam gleich loslegen: Nur wir beide, eins zu eins oder lass Dich mit uns und anderen im Seminar auf das nächste Level bringen.

Sei du es dir selbst und deiner Familie wert, denn das Leben ist zu kurz für später.

Video abspielen
MentalBar - Unsere Community

Vernetze dich jetzt mit uns

MentalBar

Du willst immer auf dem Laufenden bleiben und die neuesten, spannenden Inputs erhalten? Dann verbinde dich mit uns. Denn viel besser, als die News ist ist die Tatsache, dass wir so in direktem Kontakt stehen können. Wir freuen uns auf dich!