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Meine Einladung an Dich: „ Ein Date mit Dir selbst!“

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Wie redest Du eigentlich mit Dir?

Bist Du der Chef über Deinen Kopf? Die meisten von uns sind das in der Regel nicht. Wir haben über 60 000 Gedanken pro Tag und 90 % davon sind die gleichen wie am Tag zuvor. Die immer gleichen Gedanken, führen zu den immer gleichen Gefühlen und schließlich zu dem immer gleichen Verhalten. Spätestens im Alter von 35 Jahren besteht unser Alltag aus festen, routinierten, unbewusst, automatisierten Abläufe im Denken, Fühlen und Verhalten. Stell Dir dein Gehirn wie ein Computerprogramm vor, dass Du über Jahre hinweg bedienst, wobei Du nicht mehr wirklich nachdenken musst, was Du da tust. Bei einigen von uns werden auch gar keine Updates mehr installiert. Es läuft eben einfach so wie immer.

Unser Kopf ist den ganzen Tag über beschäftigt. Dauernd reden wir in der Regel unbewusst, mit uns selbst, analysieren bewerten und gleichen ab mit Erfahrungen aus der Vergangenheit. Aber nicht alles was in unserem Kopf passiert entspricht der Wahrheit. Hast Du dich schon mal beim Denken beobachtet? Das ist wirklich spannend.

Sorge für Dich!

Dazu erzähle ich Dir eine kleine Geschichte von mir.

Am Wochenende fahre ich mit meinem Mann Frank sehr gern Rad. Es ist nach wie vor ein Hobby, was uns verbindet und was uns über all die Jahre hinweg immer wieder ungestörte Momente verschafft hat in denen wir über das reden, was uns wirklich beschäftigt. Dabei ist es egal, ob es um die eigenen Projekte, Sorgen und Nöte geht, um unsere Paarbeziehung oder um Dinge, die unsere Familie betreffen, wie wir mit dem Kindern umgehen. In der freien Natur und dazu noch in Bewegung haben wir so schon viele Themen lösen können.

Und so waren wir an einem schönen Sommertag am Sonntag morgen mal wieder gemeinsam mit dem Rennrad unterwegs. Es war nicht zu warm und nicht zu kalt und die Sonne strahlte nur so vom Blau des Himmels an dem sich sonst nur ein paar feine Schleierwolken befanden.

Ich liebe diese ungestörte Zeit morgens, wenn der Großteil der Menschen noch im Bett liegt oder beim Frühstück sitzt und es so wunderbar leer auf den Straßen ist. Und so fuhren Frank und ich auf dem Radweg einer Landstraße neben noch grünen Getreidefeldern am Fuße eines kleinen Berges. An einem Parkplatz, der auch einen Zugang zu einem Feldweg hat, standen 2 Autos. Eine hübsche schlanke Frau mit langen braunen Haaren  in den 30 igern in knapper kurzer Hose und einem Top umarmte und küsste gerade einen Mann, der etwas älter war als sie selbst. Er hatte helle Bermudashorts und ein rot gestreiftes Poloshirt an und halblange Haare, die er als Pagenschnitt trug. Es war eine Szene wie in einem Liebesfilm. Man konnte das Verliebtsein förmlich spüren. Im Vorbeifahren beobachteten wir, wie er dann zu seinem Auto ging und die Frau in ihr Auto einstieg.

Was passiert in meinem Kopf? Ich dachte: „ Ach wie schön, eine 3,-er Beziehung. Er hat sich mit seiner Geliebten morgens getroffen, um mit ihr einen Spaziergang zu machen, bevor er zu Hause seinen familiären Pflichten nachkommen darf.“

Spontan fragte ich Frank, ob er die beiden gerade auch wahrgenommen hätte und was in seinem Gehirn dazu für Gedanken abgelaufen seien. Bingo, das Gleiche natürlich, Typ mit Geliebter, die sich heimlich getroffen haben. Aber ist das denn die Realität? Wenn wir weiter denken, stimmt das doch vielleicht gar nicht. Auch Frank und ich haben uns schon mal irgendwo getroffen mit 2 Autos, haben etwas zusammen unternommen und sind danach getrennt wieder gefahren und wir sind schon ziemlich lange glücklich verheiratet. Wie krass simpel und einfach wir doch immer wieder in ersten Impulsen Situationen bewerten.

Und vielleicht nutzt du diesen Moment und schaust einmal bei Dir? Und es geht gar nicht immer nur darum, was wir im Außen beobachten und relativ schnell in Schubladen einordnen, sondern wie sprichst bzw. denkst Du über Dich selbst? In meiner langjährigen Arbeit mit Menschen haben mir einige Klienten schon von ziemlich heftigen und sehr negativen Selbstgesprächen berichtet, zum Teil mit krassen Beschuldigungen. So würde keiner von uns mit Freunden oder Bekannten reden. Ist das bei Dir vielleicht auch manchmal so? Kannst Du dich gut selbst runtermachen oder feuerst Du dich vielleicht immer wieder an, um noch mehr Leistung zu bringen?

Wie wäre es, wenn Du dich ab heute gut behandelst und gnädig bzw. fürsorgend mit Dir sprichst? Fang gleich morgen früh an und starte mit einem Date mit Dir selbst vor dem Spiegel. Überleg Dir noch heute, was Du morgen früh zu Dir sagen wirst. Welche Worte wählst Du, um Dich positiv auf den Tag einzustimmen? Und wenn Du magst, lade doch auch andere wichtige Menschen mit ein und inspiriere Sie!

Wie geht es jetzt weiter?

Lass uns gemeinsam gleich loslegen: Nur wir beide, eins zu eins oder lass Dich mit uns und anderen im Seminar auf das nächste Level bringen.

Sei du es dir selbst und deiner Familie wert, denn das Leben ist zu kurz für später.

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